Energiegenossenschaften

Was einer alleine nicht schafft, das schaffen viele

»Wir müssen Tempo aufbauen!« – Wie Genossenschaften die Energie-Wende vorantreiben.
Petra Menting von der Schermbecker Energie-Genossenschaft spricht mit Klaus Kubernus-Perscheid.

Erneuerbare-Energien-Anlagen wie z.B. Wind- oder Solarkraftwerke sind mit einem hohen Investitionsaufwand verbunden. Alleine können nur wenige Privatpersonen so eine Investition leisten. Deshalb befinden sich viele Erneuerbare-Energien-Anlagen in gemeinschaftlichem Besitz von Bürgerinnen und Bürgern, in Besitz einer Genossenschaft. „Was einer alleine nicht schafft, das schaffen viele“ – so lautet die Idee der Genossenschaft. Bis heute ist die Idee dahinter gleichgeblieben. Ihre Geschäftsfelder haben sich in den letzten Jahren verändert. Anfangs waren es vor allem Photovoltaik-Anlagen. Heute gehören Energieeffizienzmaßnahmen, Energieberatung, E-Carsharing oder Ökostromvermarktung dazu. Oft müssen dafür noch erst die passenden gesetzlichen Rahmenbedingungen geschaffen oder verbessert werden. Genossenschaften sind lokal verankert, demokratisch organisiert und unabhängig. Zur Gründung braucht es mindestens drei Personen.

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